Strategische Unternehmensberatung

Die Märkte von Morgen

Afrika

Der Markt der nächsten 50 -100 Jahre dürfte Afrika sein. Afrika weist den weltweit höchste Geburtenzuwachs auf. In wenigen Jahren werden bis zu 2 Milliarden Menschen auf dem afrikanischen Kontinent leben. Afrika ist der weltweit einzige ungesättigte Massenmarkt. Jeder normale afrikanische Haushalt benötigt in den nächsten Jahren bis Jahrzehnten eine Erstausstattung vergleichsweise der, die wir in Europa nach dem zweiten Weltkrieg angeschafft haben. Ein heutiger afrikanischer Haushalt ist i.d.R. "nicht eingerichtet". Benötigt wird vielfach alles an normalen Konsumgüter wie Radio, Tv, Computer, Kühlschrank, Heizung, Kühlung, Herde, etc was es gibt.

 

Die immer neuen Flüchtlingsströme aus Afrika werden nicht aufhören bis in Afrika annähernd gleiche Lebens- und Arbeitsbedingungen bestehen wie in Europa. Daher ist es nicht nur moralisch geboten sondern auch wirtschaftlich sinnvoll, den Wohlstand Europas nachhaltig nach Afrika zu Exportieren und Afrika in einer Nicht-Kolonialistischen Weise wirtschaftlich zu entwickeln. Dazu gehören neben einem Angebot von Gütern annähernd gleiche Arbeitsbedingungen und Umweltstandards in Afrika. Die Unart, in "Billiglohnländern" unter Ausnutzung aller Tricks möglichst billig zu produzieren und in Europa möglichst teuer zu verkaufen rächt sich gesamtwirtschaftlich.

 

Daher sind Sie, ob als Unternehmer oder als Manager gefragt mit ihrem sozialen Gewissen und ihrer Bereitschaft als Captain mit bestem Gewissen zu entscheiden.

 

 

Die Konsumelastizität des Einkommens

Die Konsumelastizität des Einkommens beschreibt, um wieviel %/€ der Konsum zunimmt, wenn das Einkommen um 1%/€ wächst.

Die Steigung der gesamtwirtschaftlichen Konsumfunktion ist die Konsumelastizität. Anzunehmender Weise steigt sie erst und nimmt dann ab (umgekehrte U-Funktion).

Das Integral unter der Kurve ergibt den gesamtwirtschaftlichen Konsum in Abhängigkeit vom Einkommen (die volkswirtschaftliche Konsumfunktion).

Die Erhöhung der unteren Einkommen sendet so gleichfalls einen nachhaltigen Wachstumsimpulsen die Wirtschaft.

Die Geschichte vom 11ten Porsche
(oder warum ein Schließen der Reich-Arm-Schere für alle gut ist (auch für die Reichen):
In einer Volkswirtschaft gibt es 100.001 Personen. im Extremfall hat eine Person alles, nämlich 10 Porsche und 100.001 € und alle anderen haben nichts. Der Besitzer der 10 Porsche kann nun sowohl einen weiteren Porsche Kaufen für 100.000 € sowie ein Brot für 1 € als auch im anderen Extremfall altruistisch 100.001 Brote kaufen und diese verteilen. Wenn er einen neuen Porsche kauft, so haben die anderen die Chance Brot zu kaufen dafür das sie dem reichen Mann den Porsche bauen. Wenn der Reiche nur ein Brot kauft und die 100.000 zuhause lässt und spart, hungern 100.000 Menschen und nur der Reiche hat ein Brot. Was aber, wenn die "Armen" mehr geld haben. Sie kaufen mehr vergleichsweise, als ein Reicher kaufen wurde. Die "Konsumelastizität des Einkommens" ("wie ändert sich die Konsumausgaben wenn sich das Einkommen um 1€ ändert) und weniger die "Einkommenselastizität" wäre die passende Untersuchungsgröße zum Nachweis dieser These. Sie kaufen auch Butter und Milch etc und geben alles Geld gleich aus. Der Reiche überlegt 3 Tage oder viel länger ob er einen zusätzlichen Porsche kaufen soll. Bis dahin sind aber schon dinge verhungert.Zu beginn ist die Steigung der Funktion 1/1=1, da jeder € benötigt wird um Lebensmittel, Miete etc. zu finanzieren. Sind alle laufenden Kosten des Haushaltes gedeckt sinkt die Steigung, je mehr umso größer ds Einkommen. Das zusätzliche Geld muss nun nicht mehr für dringen benötigte Dinge verwandt werden sondern man leistet sich mal etwas teureres, also Luxus. Der Rest des Gelds wird gespart...und geht so dem Wirtschaftskreislauf verloren.

Sinkt der Zins, so steigt die Arbeitsnachfrage/Beschäftigung in einer Volkswirtschaft:

Wenn der Zins auf dem Geldmarkt sinkt, sinkt die Attraktivität des "in Geld sparen". Geld wird dann anders angelegt. Beispielsweise in Aktien. Steigende Aktienkurse wegen der höheren nachfrage nach Aktien sind die Folge, insbesondere von Unternehmen, die auch eine gute Dividende zahlen. Es steigt die Attraktivität der Produktion von waren, da hier die Rendite höher ist. Folglich steigt cet. par. auch die Nachfrage nach Arbeit. Dann steigt die Beschäftigung und die Wirtschaft wächst erneut durch die höhere verfügbare Kaufkraft der neuen Arbeitnehmer. ES entsteht also eine Aufwärtsspirale. Handelt man diesen Wachstumsprozess gut ohne die Wirtschaft zu überhitzen, so hat man einen langen stetigen Wachstumspfad vor sich! 

Alles was ich über Geld weiss ist, dass es fliessen muss, sonst wird es faul und "brackig" wie Brackwasser im Hafen......